Zwei Tage in Montalcino und am Monte Amiata: eine Reise zu handwerklichen Produzenten und dem toskanischen Sangiovese.
Ende Juni ist das Team von Chronos Wine Cellar von Lugano, im Herzen des Tessins, zu einer zweitägigen Reise in die Toskana aufgebrochen. Eine besondere Tour, die wir jedes Jahr unternehmen, um unsere Beziehungen zu den handwerklich arbeitenden Produzenten in Montalcino zu vertiefen und neue Betriebe zu entdecken, die für Qualität, Authentizität und eine zeitgemäße Interpretation des toskanischen Weins stehen, insbesondere des Sangiovese.
Diese Erfahrungen vor Ort sind für uns mehr als Arbeit: Sie sind essenziell, um den direkten Austausch mit den Winzern zu pflegen, die Regionen besser zu verstehen und unsere Philosophie einer sorgfältigen, handwerklich geprägten Selektion für unsere Kunden in der Schweiz weiter zu stärken.
Von Lugano nach Montalcino
Wir sind am Montag frühmorgens in Lugano gestartet, mit einem ersten Stopp zur Mittagszeit bei Serendipity, dem neuen gastronomischen Konzept von Podere Le Ripi. Eine einzigartige Location inmitten der Weinberge von Castelnuovo dell’Abate, mit spektakulärem Blick auf den Monte Amiata, geschaffen, um die toskanische Weinkultur auf immersive Weise zu erleben.
Empfangen wurden wir von Sebastian Nasello, Direktor von Podere Le Ripi und Mitinhaber von Bakkanali und der Vineria Aperta. Letztere ist keine klassische Kellerei, sondern eine moderne Weinbar im Beach-Bar-Stil, mitten in den Weinbergen, mit einer kuratierten Auswahl handwerklicher Weine aus Italien und der ganzen Welt.
Unter den Gästen befanden sich Produzenten, die wir später am Abend bei Bakkanali Estivi wiedertrafen, sowie Sommeliers, Journalisten und Fachleute aus der Weinwelt aus ganz Italien und Europa.



Das Mittagessen bei Serendipity war ein Moment echter Begegnung: Verkostet wurden die Weine von Podere Le Ripi, exklusive Kellerexperimente und Flaschen, die jeder von uns mitgebracht hatte. Eine lebendige, ungezwungene Atmosphäre, trotz der Hitze Ende Juni, die die Lust am Austausch und am gemeinsamen Verkosten noch verstärkte.
Monte Amiata – Entdeckung einer besonderen Weinregion
Am Nachmittag ging es weiter Richtung Monte Amiata, nach Seggiano, einem Dorf an den Hängen eines erloschenen Vulkans, eingebettet in eine der eindrucksvollsten Landschaften der Toskana.
Diese Region ist nicht nur landschaftlich einzigartig, sondern spielt auch klimatisch eine wichtige Rolle: Die Höhenlage und die kühlen Luftströme wirken wie ein natürlicher Schutz für Montalcino.
Heute bieten diese Bedingungen große Chancen für den Weinbau: Der Sangiovese zeigt hier mehr Frische, Spannung und eine modernere, feinere Stilistik. Da die Weine nicht unter die DOC/DOCG Montalcino fallen, werden sie als IGT Toscana etikettiert, bleiben aber eng mit dem Gebiet verbunden.

Immer mehr Produzenten investieren in diese Höhenlagen, um ihr Portfolio um präzise, zeitgemäße Weine zu erweitern.
Bakkanali Estivi – Begegnung und Austausch
Am späten Nachmittag, nach einer kurzen Pause im Hotel, ging es weiter zum Event Bakkanali Estivi.
Ein großes Tasting unter freiem Himmel, mit zahlreichen handwerklichen Produzenten aus ganz Italien. Bekannte Gesichter, langjährige Partner und neue Entdeckungen, vereint durch Authentizität und die Freude am Austausch.
Ein spektakulärer Sonnenuntergang machte die Atmosphäre perfekt, während der Abend bis spät in die Nacht mit Verkostungen, Gesprächen und neuen Ideen weiterging.
Für uns war es eine wertvolle Gelegenheit, Beziehungen zu vertiefen, neue Weine zu entdecken und unsere Auswahl für unsere Kunden in der Schweiz weiter zu schärfen, von Lugano bis Zürich und darüber hinaus.
Nächster Halt: Chianti
Am nächsten Morgen ging es früh weiter, für einige sogar mit einem Sprung in den Pool zum Start in den Tag, in Richtung Chianti.
Ziel: Isola delle Falcole, wo uns Emanuele Graetz erwartete.
Doch diese Geschichte haben wir bereits an anderer Stelle erzählt.
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